Die in der Studie Langzeitwirkungen von Jugendaustausch (Heike Abt, Alexander Thomas, Rolf Witte: Universität Regensburg 2002) verwendeten Verfahren werden in der Zusammenfassung des Berichts im Abschnitt Weiterlesen: Austausch dargestellt.
Interkulturelle Kompetenz kann nicht so getestet werden wie ein Niveau an Sprachkenntnissen,
denn es geht um Haltungen, Einstellungen und Wissen in Kombination, und um subtile,
oft unbewußte oder nicht artikulierte Veränderungen. Die Verfahren
in den anderen Rubriken erlauben Einsichten. Wenn es sich um Fragebögen
handelt, können diese quantitativ ausgewertet werden, aber die Ergebnisse
haben nicht den gleichen Charakter wie z.B. ein Wortschatz - oder Grammatiktest.
Deshalb sind qualitative Verfahren und Interpretationen nötig. Bei empirischen
Vorgehensweisen ist die Entwicklung der Instrumente sehr aufwendig, bzw. Instrumente,
die sich für größere empirische Untersuchungen eignen, existieren
nicht oder kaum.
Wer sich mit diesem Thema befassen möchte, sei verwiesen auf den Aufsatz
von Kerstin Göbel und Hermann-Günter Hesse
in dem Buch: Beck, Bärbel & Klieme,
Eckhard (eds.) (2007) Sprachliche Kompetenzen - Konzepte und Messung - DESI
Studie. Weinheim: Beltz.
Die von 2001-2006 durchgeführte DESI Studie über Schulleistungen
in Deutsch und Englisch erfasste repräsentativ Sprachkompetenzen. Ein Bereich
der Studie
befasste sich mit Interkultureller Kompetenz. Es wäre fahrlässig,
hier auf dieser Webseite zu verkürzen. Deswegen ist den interessierten
Lesern angeraten,
den genannten Beitrag selbst durchzuschauen. Darin wird das Konzept Interkultureller
Kompetenz besprochen, verschiedene Theorien zum Aufbau dieser
Kompetenz, z.B. von Milton Bennett, und danach werden mögliche
Meßinstrumente beschrieben.
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