Die Insel des Interkulturellen Lernens – eine E-learning-Website der TU Braunschweig, Englisches Seminar

Einführung und Nutzerhinweise

Austausch: Ausländische Schulen

Die Europäische Kommission hat sich das Ziel gesetzt, die Mehrsprachigkeit der europäischen Bürger zu fördern. Bei vielen Austauschprojekten verfolgen Schulen jedoch den Grundsatz, Schülergruppen zusammen zu führen, die jeweils die Zielsprache der anderen als Muttersprache sprechen. Dabei werden allerdings die Dimension der Mehrsprachigkeit und die Möglichkeit des Einsatzes der Fremdsprache als Lingua Franca vernachlässigt. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Schulsystemen der Niederlande, Frankreichs, Polens und Tschechiens. Außerdem stellen wir die Arbeit ausgewählter Austauschorganisationen vor. Auf der Good Practice-Seite finden sich als Anregung Informationen zu beispielhaften Austauschprojekten und zu Schülerbegegnungen in den Grenzgebieten.

Niederlande

Das niederländische Schulsystem

Die Schulpflicht umfasst in den Niederlanden 12 Jahre. In der Regel gehen die Schüler ab dem fünften Lebensjahr in die Basisonderwijs, den Primarbereich, und verbleiben dort für acht Schuljahre. Der Schultag beginnt in der Regel um 8.30/9.00 Uhr und endet um 15.00/15.30 Uhr, mittags haben die Schüler eine längere Pause, Mittwoch nachmittags findet an den meisten Grundschulen kein Unterricht statt.

Nach Abschluss der Basisonderwijs wechseln die nun zwölfjährigen Schüler in die Voortgezet Onderwijs, den Sekundarbereich, über. In den ersten drei Jahren erhalten sie eine grundlegende, allgemeine Schulbildung, die Basisvorming, im vierten Jahr können die Schüler zwischen vier verschiedenen Zweigen ihren weiteren Weg auswählen:

Der Fremdsprachenunterricht in den Niederlanden

Der Lehrplan für den Primarbereich sieht Englisch als Unterrichtsfach vor, in einigen Grundschulen werden zusätzlich auch andere Fremdsprachen wie Französisch und Deutsch unterrichtet. In der Provinz Friesland steht zusätzlich Friesisch auf dem Lehrplan. Spätestens in den drei Jahren der Basisvorming im Sekundarbereich wird eine zweite Fremdsprache, meistens Französisch, Deutsch oder Spanisch, eingeführt.

Unabhängig vom Fremdsprachenunterricht muss festgestellt werden, dass die niederländische Bevölkerung Fremdsprachen sehr aufgeschlossen gegenüber ist. Die historische Entwicklung des Landes ist ebenso eine Erklärung, wie die Tatsache, dass besonders das Englische durch viele nichtsynchronisierte TV-Sendungen im Alltag sehr präsent ist.

Frankreich

Das französische Schulsystem

In Frankreich gilt die Schulpflicht für die 6- bis 16jährigen und umfasst den Primarbereich und den Sekundarbereich I, allerdings ist die École maternelle, die Vorschule, ein fester Bestandteil des Schulsystems, 99% der 3jährigen besuchen die École maternelle.

Der Primarbereich, die école, umfasst fünf Jahrgangsstufen und gliedert sich in zwei Bereiche:

Die Grundschule ist eine Ganztagsschule, Mittwochnachmittag und Samstagnachmittag ist schulfrei, das Mittagsessen wird in der Schule eingenommen.

Das Collége wird als einheitliche Schule für die ersten vier Jahrgangsstufen des Sekundarbereichs von allen Schülern besucht und ist in jeweils zwei zweijährige Stufen untergliedert:

Der Fremdsprachenunterricht in Frankreich

Ab dem dritten Grundschuljahr sieht der Lehrplan den Unterricht einer Fremdsprache vor, welche in der ersten Phase in Klasse sechs und sieben der École fortgeführt wird. In der achten und neunten Klasse haben die Schüler des allgemein bildenden Zweigs die Möglichkeit, als eines ihrer Wahlpflichtfächer eine zweite Fremdsprache zu wählen.

Schaubild Frankreich

 

Informationen zum Deutsch-Französischen Jugendwerk

Das DFJW arbeitet seit Jahrzehnten im Bereich des Jugendaustauschs und initiiert und fördert Austauschprojekte zwischen französischen und deutschen Jugendlichen, aber vermehrt auch anderen Altersgruppen. Zunehmend wird die Arbeit auch um tri-nationale Initiativen erweitert. Im Anschluss finden Sie eine kurze Zusammenfassung über die Arbeit des DFJW.

  DFJW- Deutsch-Französisches Jugendwerk
Historischer Abriss Am 22.1.63 haben Konrad Adenauer und Charles De Gaulle den Elysée-Vertrag über die Deutsch- Französische Zusammenarbeit unterschrieben und am 5. Juli 1963 das Abkommen über die Schaffung des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) unterzeichnet. Die Büros befinden sich in Paris und Berlin.
Zielsetzungen Das DFJW wendet sich an alle Jugendlichen und jüngere Erwachsenen in Universität, Beruf, Ausbildung, Kultur, Sport, Freizeit, etc. Das Ziel ist es, verstärkt neue Zielgruppen anzusprechen. Ebenfalls wird Austausch im Grundschulalter und Kindergartenkontakte gefördert. Das DFJW möchte Jugendlichen dabei helfen, aktive und engagierte Staatsbürger zu werden. Das Jugendwerk richtet sich aber auch an Animateure, Lehrer, Leiter von Jugendverbänden, etc.. Es sollen Schlüsselkompetenzen für Europa vermittelt werden sowie Chancen für interkulturelles Lernen eröffnet werden, das in ein besseres Zusammenleben in der Europäischen Gemeinschaft und in ein erfolgreiches Berufsleben münden soll. Zudem sollen die Erfahrungen des deutsch-französischen Jugendaustauschs als Versöhnungsarbeit an Drittländer weitergeben werden.
Das DFJW ist eine Plattform für Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen, Sprache (das Programm Voltaire ermöglicht Schülern der 10. Klasse einen sechsmonatigen Schulbesuch in Frankreich), Beruf (z.B. Buchhandel und Verlagswesen, Journalismus, Literaturübersetzung), wissenschaftlicher Bereich (Programm Einstein) aber auch im Bereich Jugendkultur. Das DFJW hilft seinen Partnern bei finanziellen, pädagogischen und sprachlichen Fragen des Austauschs. Es unterstützt sie bei der inhaltlichen Vorbereitung und Analyse der Begegnungen, informiert und berät sie.
Service Es besteht die Möglichkeit, einen News-Letter zu beziehen, um über die Arbeit des DFJW informiert zu werden. Dieser ist auf die verschiedenen Altersgruppen (Kids, Teens, Twens, Teamer) zugeschnitten.
* Besonders leicht finden sich in den Rubriken (Kids, Teens, Twens und Teamer) Links zu den Bereichen Spiel und Spaß, Sprache, in Frankreich arbeiten, Ausbildung und Seminare und eine Plauderecke.
* Um einen Austauschpartner zu finden, kann unter der Rubrik „Anzeigen“ ein Austauschpartner gesucht werden.
Angebotene Aktivitäten Je nach Alter kann in Individual- oder Gruppenprogrammen
* in Frankreich die Universität oder Schule besucht werden
* Französisch gelernt oder Sprachkenntnisse verbessert werden
* an Aktivitäten in den Bereichen Sport (Fußball, Basketball, Judo, Rudern, etc.), Wissenschaft und Technik (Informatik, Multimedia, Biologie, etc.), Kunst und Kultur (Musik, Tanz, Theater, etc.), Freizeit und Erlebnis (Kanu, Kajak, Photo, Workshops, etc.) teilgenommen werden.
* an Gruppenleiterausbildungen für deutsch-französische Begegnungen teilgenommen und eine Doppelzertifizierung erworben werden (Juleica/ BAFA)
* mit Jugendlichen aus Drittländern gearbeitet werden mit Priorität für Mittel- und Osteuropa, Südosteuropa sowie der Mittelmeerregion
Projekte Ein interessantes Projekt zum Sprachenlernen ist Französisch lernen mit jungen Franzosen. Die Gesellschaft für übernationale Zusammenarbeit (GÜZ) e.V. bietet während der Sommerferien deutsch-französische Begegnungen einschließlich Sprachunterricht für Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren an, die sowohl in Deutschland als auch in Frankreich stattfinden.
Austausch Das Jugendwerk bietet ab der 6. Klasse Individual- und Gruppenaustausche für Schüler beider Länder an. Das Programm Brigitte Sauzay bietet Schülern der 8. bis 11.Klasse eines Gymnasiums (nach zweijährigem Französischunterricht )einen dreimonatigen Austausch mit einem französischen Schüler an. Das Voltaire Programm bietet Schülern der 10. Klasse einen sechsmonatigen Aufenthalt im anderen Land an.
Für Lehrer In der Rubrik Teamer gibt es Hinweise zur Organisation von Begegnungen, Tipps und Arbeitsmaterialien zum Sprachenlernen und zu interkulturellen Begegnungen sowie nützliche Infos über Frankreich.
Außerdem viele Links zu zweisprachigen Zeitschriften. Unter www.deuframat.de findet sich eine Sammlung pädagogischer Materialien zur Geschichte und Geographie von Frankreich und Deutschland, die speziell für Lehrer entwickelt worden sind.
Eine Reihe von Seminaren wird zur Weiterbildung angeboten.

Hier gehts zur Webseite: www.dfjw.org

 

Polen

Das polnische Schulsystem

Für die polnischen Schüler besteht vom siebten bis zum 18. Lebensjahr Schulpflicht. Das Schulsystem gliedert sich in vier Stufen. Die Szkola Podstawowa, die Grundschule, unterrichtet die 7- bis 13jährigen in zwei Phasen, zunächst im Anfangsunterricht in den ersten drei Jahren und dann den Blockunterricht in den letzten drei Jahren. Der Blockunterricht umschreibt die drei Bereiche Naturwissenschaft, Sprache und sozialkundliche Fächer und Technik.

Das dreijährige Gimnasjum ist nicht selektiv sondern für alle Schüler verpflichtend und stellt den Sekundarbereich I dar.

Der Sekundarbereich II differenziert sich in folgende Arten der weiterführenden Schulen aus:

Der Fremdsprachenunterricht in Polen

Der Fremdsprachenunterricht beginnt im 5. Schuljahr in der Grundschule, die Schüler können wählen, welche Sprache sie lernen möchten. Englisch ist neben Russisch und Deutsch die beliebteste Fremdsprache. Die dreijährige allgemein bildende Schule in der Sekundarstufe II bietet den Schülern das Erlernen einer zweiten Fremdsprache an.

Schaubild Polen

Informationen zum Deutsch-Polnischen Jugendwerk

Seit Beginn der 90er Jahre hat sich an der deutsch-polnischen Grenze ein lebhafter Austausch entwickelt der sehr vom DPJW gefördert wird. Nähere Informationen zur Arbeit des DPJW im Anschluss:

  DPJW- Deutsch-Polnisches Jugendwerk
Historischer Abriss Das DPJG besitzt als erste binationale Organisation die Rechtspersönlichkeit einer internationalen Organisation. Gegründet wurde das DPJW am 17. Juni 1991durch die Regierungen Deutschlands und Polens, die sich vertraglich geeinigt haben, dem DPJW die Zuständigkeit für die Förderung des deutsch-polnischen Jugendaustausches zu übertragen. 1993 hat das DPJW seine Arbeit aufgenommen. Deutsche und polnische Mitarbeiter sitzen in Büros in Warschau und Potsdam und arbeiten gemeinsam die verschiedenen Projekte aus.
Zielsetzungen Die Förderung des deutsch-polnischen Jugendaustausches soll das Verständnis für einander verbessern, Vorurteile überwinden und zur Versöhnung zwischen Deutschen und Polen beitragen.
Die Organisation fördert
* Begegnungen zwischen jungen Deutschen und Polen,
* Praktika,
* Fortbildungsveranstaltungen,
* Besuche von Gedenkstätten
* Publikationen zum Thema des deutsch-polnischen Dialogs
Für Profis und Praktiker werden außerdem Sprachkurse, Journalistenprogramme sowie Tagungen und Seminare angeboten, die der Information und Fortbildung im Bereich der deutsch-polnischen Zusammenarbeit dienen.
Das DPJW unterstützt Projektinitiatoren finanziell und mit Rat und Tat.
Service * Wichtige Hilfen und Links zum Thema der Förderung von Projekten gibt es unter der Rubrik ‚Fördern’.
* Unter der Rubrik ‚Publikationen’ finden sich alle Publikationen des DPJW (z.B. Sprachführer), die größtenteils kostenlos von der Organisation bezogen werden können. Sie richten sich an alle Personen, die sich am deutsch-polnischen Jugendaustausch beteiligen bzw. beteiligen wollen.
* Das DPJW bietet einen Trainerpool an, der Unterstützung für Projektleiter und Mitarbeiter bietet.
* In der Rubrik ‚Links’ findet sich eine Vielzahl von interessanten Informationen: z.B. Erfahrungsberichte, interessante Projekte, Studieren in Deutschland oder Polen, zum interkulturellen Lernen und vieles mehr.
* In der ‚Partnerbörse’ kann mit den verschiedenen Suchmöglichkeiten der passende polnische Austauschpartner gefunden werden.
* Unter ‚Kontakt’ können weitere Fragen bezüglich allgemeiner Information, zum Austausch oder zur Publikationenbestellung gestellt werden.
Projekte Ein aktuelles Projekt ist z. B. das Internetprojekt Gemeinsam in Europa, bei dem Schüler der Sek II beider Länder gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Im Laufe des Schuljahrs 2005/2006 bearbeiteten die Schüler ein deutsch-polnisches Thema ihrer Wahl. Die Ergebnisse werden auf einer gemeinsamen deutsch-polnischen Internetseite präsentiert und diskutiert.
Für Lehrer * Fortbildungen zum Start in den deutsch- polnischen Jugendaustausch
*einen Minisprachkurs unter der Rubrik ‚Schublade’ (nicht nur für Lehrer).
*Das polnische Alphabet (Einblicke in wissenswerte Dinge über Polen)
* in der ‚Schublade’ unter ‚interessante Links’ kann man Berichte über einige Schüleraustausche lesen;
* Weiterbildungsmaßnahmen, wie z.B. die dritte Sommerakademie mit dem Ziel, die Beziehungsgeschichte (und Geschichte im allgemeinen) als festen Bestandteil in deutsch-polnischen Jugendbegegnungen zu verankern und Trainer auszubilden, die in der Lage sind, geschichtsbezogene Themen in die Praxis des Jugendaustauschs zu integrieren

Hier gehts zur Webseite: www.dpjw.de

 

Tschechien

Das tschechische Schulsystem

Für tschechische Schüler ist der Schulbesuch von sechs bis 15 Jahren obligatorisch. Zur Zeit stehen zwei konkurrierende Systeme nebeneinander:

  1. Besuch der Základni skola, der Basisschule, für neun Schuljahre. Die Grundschuljahre gliedern sich in die Primarstufe (Klasse eins bis fünf) und in die Sekundarstufe I (Klasse sechs bis neun). Danach haben die Schüler die Möglichkeit, das vierjährige Gymnasium zu besuchen und mit dem Abitur abzuschließen. Etwa 90% der Schüler wählen diesen Bildungsweg.
  2. Besuch der Základni skola bis zur fünften oder bis zur siebten Klasse. Danach Wechsel auf das mehrjährige Gymnasium, dieser Weg ermöglicht also den früheren Wechsel auf das Gymnasium.

Der Fremdsprachenunterricht in Tschechien

m Primarbereich wird im Alter von neun Jahren die erste Fremdsprache eingeführt, die bis zum alter von 15 Jahren, also bis zum Ende der Schulpflicht, gelernt und unterrichtet wird. Die Möglichkeit zum Erlernen einer zweiten Fremdsprache besteht ab der zehnten Klasse im Gymnasium, die erste Fremdsprache wird allerdings nicht notwendigerweise weitergeführt.

Schaubild Tschechien

Informationen zu TANDEM

Diese Organisation für den deutsch-tschechischen pädagogischen Austausch kann auf eine Reihe gelungener Projekte und Initiativen zurückblicken. Nähere Informationen finden sich im Anschluss:

  TANDEM
Historischer Abriss Tandem entstand auf der Grundlage einer Absichtserklärung, die von den für Jugend zuständigen Ministern von Tschechien und Deutschland im Rahmen des ersten deutsch-tschechischen Jugendtreffs in Policka 1996 unterzeichnet wurde. Das Abkommen zur gemeinsamen Jugendarbeit beider Länder ergänzt sie. Die beiden Koordinierungszentren in Regensburg und Pilsen arbeiten seit 1997 daran, den Jugend- und Schüleraustausch zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik auszuweiten und allen daran Interessierten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Zielsetzungen Aufgaben von Tandem:
(1) Beratung und Information,
(2) Vermittlung von Austauschpartnern,
(3) Weiterqualifizierung
(4) finanzielle Förderung.
Service * Auf der Startseite können der Tandem-Kurier und der Tandem-Infodienst abboniert werden, der über aktuelle Projekte und in aktuellen Presseberichten über die Arbeit des Jugendwerks berichtet.
* Unter der Rubrik Links finden sich Verweise auf Seiten, auf denen Materialien für den schulischen und außerschulischen Unterricht bestellt werden können; Infoblätter zur Förderung des Jugendaustausches, der beruflichen Praktika und zu Studienaufenthalten sowie nützliche Infos zur Landeskunde; Links zur Sprache mit Adressen für Sprachkurse usw.
* Links zu verschiedenen Organisationen für einen Jugendaustausch aller Arten gibt es in der Rubrik Jugendaustausch.
* Unter der Rubrik ‚Beratung’ bietet das Koordinierungszentrum Informationsblätter zu verschiedenen Themen wie Finanzierung, rechtliche Fragen, Landeskunde, Sprachanimation u.v.a.m. an.
Angebotene Aktivitäten * Das Projekt A je to! Auf geht´s! vermittelt freiwillige berufliche Praktika für junge Azubis, Berufseinsteiger und arbeitslose Jugendliche;
* das Hospitationsprogramm Voneinander lernen fördert Aufenthalte deutscher und tschechischer ehren- oder hauptamtlicher Mitarbeiter/innen der Jugendarbeit in Einrichtungen der Jugendarbeit in der Tschechischen Republik und Deutschland.
Projekte Ein neues Förderprogramm Von klein auf – Odmalička unterstützt grenzüberschreitende Begegnungen für Kinder unter 6 Jahren und unterstützt den Erfahrungsaustausch im Vorschulbereich an der deutsch-tschechischen Grenze. Eine frühe Begegnung mit den Menschen und dem Umfeld anderer Kulturen führt auf natürliche Weise zum Erwerb von ersten Fremdsprachenkenntnissen, zu freundschaftlichen Beziehungen mit den Kindern von der anderen Seite der Grenze und zum Abbau von Vorurteilen in der Bevölkerung der Grenzregionen.
Ein weiteres Projekt ist Sprachanimation. Es soll dazu animieren, die Fremdsprache aktiv zu benutzen, selbst wenn man keine Zeit hat, einen richtigen Sprachkurs zu besuchen.
Austausch Besonders hilfreich für Schulen, Vereine, Einzelpersonen und anderen Institutionen, die einen Austausch planen, ist die ‚Kontaktbörse’. Eine große Auswahl an Themengebieten erleichtert die Suche nach einem passenden Austauschpartner.
Für Lehrer Auf der Internetseite gibt es einen Link speziell für Lehrkräfte rund um den deutsch-tschechischen Schüleraustausch. Hier werden gelungene Projekte dargestellt und bisher durchgeführte Veranstaltungen beschrieben; Materialien vorgestellt, die für den Schüleraustausch relevant sind; aktuelle Projekte, wie das Zeitzeugen-Projekt an Schulen vorgestellt und auf aktuelle Veranstaltungen hingewiesen. Lehrer können überdies an Planungsseminaren teilnehmen, um Ideen und Tipps für einen gemeinsamen Austausch auszutauschen.

Hier gehts zur Webseite: tandem-org.de

 

Link zum Schulwerk / Eurydice

[l]Weiterführende Informationen zu den Schulsystemen in Europa und zur Situation des Fremdsprachenunterrichts in den Ländern der europäischen Union finden sich auf den Seiten des Informationsnetzes zum Bildungswesen in Europa, Eurydice:

Bitte hier klicken: www.eurydice.org

Kaliningrad - Eine Fotoserie

Diese folgende Fotoserie, die Sie sich als PDF ansehen könne, wurde von einer Studentin beim Praktikum in Kaliningrad im März 2008 erstellt. Die Aufnahmen sind aus der Stadt und der Umgebung. Fotos, die Personen zeigen, sind nicht mit aufgenommen. Die Fotos mit Personen zeigen Lehrkräfte, Schüler im Computerraum, ein Sportfest in der Schule mit akrobatischen und Karate-Aufführungen und Tanz.

Klicken Sie hier, um das PDF Kaliningrad zu lesen.